Die Hand

 

Ein faszinierendes, multifunktionales Sinnesorgan

 

Die Hand stellt flächenmäßig zwar nur einen relativ kleinen Teil unseres Körpers dar, sie birgt jedoch eine Vielzahl hochentwickelter Funktionen, die dem Menschen unvergleichliche handwerkliche, gestalterische, künstlerische und emotionale Möglichkeiten „an die Hand“ geben. Nur dadurch konnte sich der Homo sapiens so hoch entwickeln.

Nicht umsonst gilt die Hand als eines der Sinnesorgane, mit der man seine Umwelt begreift. Diese Funktionalität wird durch ein hervorragendes Zusammenspiel der anatomischen Strukturen wie Knochen und Gelenken, Muskel und Sehnen, Nerven und Blutgefäßen unterstützt. Die Zusammensetzung macht die Hand zu einem äußerst komplizierten Organ. Das macht die Hand stark exponiert und besonders verletzlich.

Operationen an der Hand gehören daher zum Experten. Auch wenn in Deutschland -wie in einigen anderen europäischen Ländern- kein eigener Facharzt für Handchirurgie existiert, benötigt man zur Führung der Zusatzbezeichnung Handchirurgie eine dreijährige Weiterbildung nach dem Facharzt. Aus dem weiten Feld der Handchirurgie stellen wir Ihnen exemplarisch einige Unterpunkte dar.

In den letzten 40 Jahren hat sich die Handchirurgie als hochspezialisierte Fachdisziplin etabliert. Herr Dr. Ruf verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung mit komplizierten Handoperationen. Beispielsweise wurde durch ihn über 1500 Operationen bei Daumensattelgelenksarthrosen und viele hundert Operation bei Kahnbeinbrüchen und Kahnbeinpseudarthrosen durchgeführt. Ebenso wurden viele hundert Patienten bei Morbus Dupuytren auch in den schwersten Stadien erfolgreich operiert. Seit 1995 sind weit über tausend Handgelenksarthroskopien durchgeführt und die Verfahren verbessert worden. Herr Dr. Ruf hielt das Patent an einem Fixateur externe zur Knochenverlängerung nach Amputationen und setzte als einer der ersten Keramikprothesen zum Fingergelenksersatz ein.

Handchirurgische Operationen können in vielen Fällen in Lokalanästhesie oder in einer Betäubung des Unterarms (Intravenöse Regionalanästhesie) in der Praxis durchgeführt werden. Eine Vollnarkose mit ev. Übernachtung im Operationszentrum oder Krankenhaus ist nur bei ausgedehnten Operationen notwendig. Herr Dr. Ruf ist als D-Arzt von den Berufsgenossenschaften bei Verletzungen der Hand und des Handgelenks zugelassen.

Behandlungsmöglichkeiten:

  • Erkrankungen der Hand und des Handgelenks
  • Operationen nach Knochenbrüchen der Hand und der Handwurzel
  • Bandverletzungen
  • Sehnenverletzungen an Beugesehnen und Strecksehnen
  • Arthroseoperationen an der Hand und am Handgelenk
  • Korrektur bei Fehlbildungen und Verletzungsfolgen
  • Nervenchirurgie wie Karpaltunnelsyndrom und Sulcus-ulnaris-Syndrom
  • Nervenrekonstruktionen nach Durchtrennung oder Teilverletzung
  • Entfernung von Zysten und Ganglien

Arthrosen an Hand und Handgelenk:

Mit zunehmender Lebenserwartung steigt die Zahl der erlebten Arthrosen an Hand und Handgelenk. In den meisten Fällen können bei Schmerzen und nach Ausschöpfung der konservativen Therapie rekonstruierende Operationen durchgeführt werden. An deformierten Fingerendgelenken ist ohne merkenswerten Ausfall der Funktion eine Versteifung möglich. Grundgelenke und Mittelgelenke können neben einer Denervierung mit Keramikprothesen wiederhergestellt werden. Bei der häufigen Arthrose im Daumensattelgelenk erzielen wir die besten Ergebnisse mit einer Entfernung des Vieleckbeins und der Rekonstruktion des Gelenkes durch einen Teil einer Unterarmsehne.

Morbus Dupuytren:

Bei der häufigen Erkrankung der Bindegewebsplatte der Haut der Hohlhand entstehen Knoten und Stränge, die zur zunehmenden Beugung der Finger und Einschränkung der Greiffunktion führen. Durch eine mikrochirurgische Operation ist eine Entfernung des erkrankten Gewebes und eine völlige Wiederherstellung möglich. Dabei ist die Nachbehandlung intensiv zu begleiten. Bei Risikopatienten sind auch minimale Eingriffe zur Verbesserung der Funktion möglich.

Nervenkompressionssyndrome:

Jahrelange Beschwerden mit nächtlichen Schmerzen und Nervenfunktionsstörung wie beim Karpaltunnelsyndrom oder beim Sulcus-ulnaris Syndrom sind durch eine verhältnismäßig kleine Operation vollständig zu beheben. Da eine mechanische Einklemmung vorliegt, ergibt die Befreiung des betroffenen Nervs die Lösung des Problems.

Handgelenksarthroskopie:

Seit 1995 als erste in der Oberpfalz führen wir Spiegelungen am Handgelenk durch. Diese Methode, bei der mit winzigen Einstichen das Handgelenk und das darüberliegende Mediocarpalgelenk eingesehen werden können, eröffnete neue Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie. Heute können so insbesondere Verletzungen des Diskus im Handgelenk erkannt und behandelt werden. Bislang unklare Schmerzzustände, die auch kernspintomographisch nicht erfasst werden, werden heute unter Sicht diagnostiziert.

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